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Statik

In Zeiten sich verknappender Rohstoffe, aber auch steigender Brennstoffpreise, müssen Immobilienbesitzer die Schwachstellen ihres Gebäudes kennen, um Energie zu sparen. Ein Energieberater KfW untersucht den Zustand des Hauses und hilft bei der Beantragung staatlicher Fördergelder.

Der Energieberater sorgt für staatliche Förderungen bei Sanierungsmaßnahmen

Die größten Energiesparpotenziale liegen in Deutschland im Gebäudebestand. Durch entsprechende Modernisierungen kann der Energiebedarf eines Hauses um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Die Renovierung einer Immobilie vergrößert nicht nur den Wohnkomfort. Sinnvolle und zielführende Maßnahmen helfen dabei, das Einsparpotenzial zu steigern und erhöhen den Wert eines Gebäudes. Die Patentlösung für eine Immobilie gibt es nicht. Denn jedes Haus ist anders. Ein Energieberater KfW analysiert vor Ort, was an einem Gebäude verbesserungswürdig ist. Nachdem die baulichen Gegebenheiten untersucht wurden, stellt der Energieberater KfW einen exakten Maßnahmenplan auf. Denn energetische Verbesserungen bringen nur etwas, wenn sie aufeinander aufbauen und langfristig angelegt sind. Die Tätigkeit eines Energieberaters wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Den Antrag übernimmt der Energieberater selbst.

Mit dem Energieberater zu den KfW-Zuschüssen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Einzelmaßnahmen wie den Austausch von Fenstern, aber auch den kompletten Umbau zu einem Effizienzhaus. Der Energieberater KfW sucht das entsprechende Förderprogramm wie KfW 431 heraus und hilft bei der Antragstellung. Neben den Programmen der KfW gibt es weitere regionale Förderprogramme, um Immobilien energieeffizient zu sanieren. Um in den Genuss dieser KfW Förderung zu kommen, die bei KfW 431 bis zu 4000 Euro pro Sanierungsvorhaben betragen kann, ist die Begleitung durch einen Energieberater zwingend vorgeschrieben. Abhängig vom Projekt können verschiedene Förderprogramme kombiniert werden. Neben den Zuschüssen gewährt die KfW auch Kredite zu günstigen Konditionen für alle Sanierungen, die der Europäischen Energiespar-Verordnung (ENEV) entsprechen.

Der Energieausweis deckt die Schwachstellen einer Immobilie auf

Daneben erstellt der Energieberater auch den sogenannten Energieausweis. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, dass es ermöglicht, den Verbrauch von Immobilien bundesweit einheitlich miteinander zu vergleichen. Hausbesitzer können anhand des Energieausweises feststellen, ob eine Modernisierung angebracht ist. Maßgeblich ist die Farbskala auf dem Energieausweis. Denn die zwischen Rot und Grün angesiedelte Energieeffizienzklasse hilft, den Verbrauch von Heizung und Warmwasserbereitung abzuschätzen. Rot steht dabei für eine hohe Energieeffizienzklasse. Der Energieberater KfW wird in diesem Fall unbedingt zu Sanierungsmaßnahmen raten, um die Schwachstellen des Gebäudes zu beseitigen. Der Energieausweis ist Pflicht, wenn eine Immobilie vermietet oder verpachtet werden soll. Bei einem stark frequentierten Gebäude muss der Energieausweis ab einer Nutzfläche von 250 m² ausgehängt werden.